
95
2 | ZAHLEN, DATEN & FAKTEN
Schöne Gefühle gab es auch mit Jahresende, als der
Block West in den letzten Heimspielen des Jahres mit
der Initiative „Wiener helfen Wienern“ wieder zum
karitativen Sammeln aufrief. Für die „Aktion Kinderherz“
wurden so unglaubliche 82.300 Euro zusammengetragen
und an die Verantwortlichen übergeben. Eine ganz
große Geschichte! Und im Namen unseres Vereins reiste
ich nach Prag, wo für Legende Antonin Panenka zum
70er eine große Feier organisiert wurde und sich auch
der SK Rapid mit Gratulationen einstellte!
Auch sonst war abseits des Rasens wieder viel für uns
zu organisieren: für unsere Business-Partner zwei
„Spielverlagerungen“ (bei Medical-Partner Mediclass
und im Palais Esterhazy), dazu die gewohnte Weihnachtsfeier
in exklusivem Rahmen, der „Doppelpass“ im
Allianz Stadion, ebenso ein Event für die Sponsoren und
Unterstützer. Dazu die alljährliche ordentliche Hauptversammlung
in Hütteldorf mit viel informativem Mehrwert
und unseren Vereinsverantwortlichen, die Vorboten auf
das neue Jahr vorstellten. Hier gab es ebenso schon
erste Ausblicke auf unsere Aktivitäten im 120-Jahr-
Jubiläum 2019, wie auch auf unserer alljährlichen
Raphael Landthaler Weihnachtsfeier, mit der wir die
abgelaufenen Monate abrundeten.
Auf sportlicher Seite stellte sich abseits der bekannten
Veranstaltungen im Herbst für uns Europacup-Feeling
ein: Aufgrund der Qualifikation für die europäische
Bühne und der damit verbundenen Erfolge waren wir
endlich wieder unterwegs – und kamen nach Reisen via
Bratislava (gegen Slovan) und Bukarest (FCSB) zum
siebenten Mal in die Gruppenphase der UEFA Europa
League! Hier führte uns das erste Auswärtsspiel gleich
nach Glasgow zu den Rangers, das, wie auch das Rückspiel,
einen ordentlichen Organisationsaufwand und
viele Herausforderungen mit sich bringen sollte. Da wie
dort gab es aufgrund der Gegebenheiten ein bis zum
letzten Platz gefülltes und ausgenutztes Rapid-Kontingent,
sowohl im Auswärtssektor als auch zuhause im
restlos ausverkauften Weststadion, wo uns schlussendlich
auch der Aufstieg ins Sechzehntelfinale gelang.
Einen Warm-(Villarreal)kalt-(Spartak Moskau)Kontrast
gab es bei unseren weiteren beiden Gruppenspielen,
bevor es dann zu Beginn des neuen Jahres schließlich
nach Mailand zu Inter ging. Mehr als 5.000 Rapid-Fans
machten die Reise ins altehrwürdige Giuseppe-
Meazza-(auch bekannt als San Siro)Stadion mit, was für
uns bedeutete: Vier bummvolle Flugzeuge waren ebenso
zu organisieren wie 40 (!) Busse, die sich von Wien
aus mit Rapid-Fans auf den Weg machten.
Beeindruckend war dann auch die glänzende Choreografie
vor Ort, wenngleich auf sportlicher Ebene gegen
den haushohen Favoriten nichts zu holen war. Dennoch